flickr-map-pasukaru76

Die Welt braucht heile Beziehungen. Foto: flickr/pasukaru76 (CC)

Folgende Geschichte erzählte Nicky Gumbel, der Erfinder des weltweit erfolgreichen Alpha-Glaubenskurses, diese Woche in seinem Blog:

Ein vielbeschäftigter Vater überlegte, wie er seine kleine Tochter für eine Weile beschäftigen konnte. In einer Zeitschrift fand er eine Weltkarte, die schnitt er in viele Einzelstücke. Diese Teile gab er seinem Kind und bat es, dieses Puzzle wieder zusammenzusetzen.

Es dauerte gar nicht lange, da sagte das Mädchen, es sei schon fertig mit der Arbeit. Der Vater war sehr überrascht, wie schnell sie war, und fragte sie, wie sie das geschafft habe. Sie antwortete: „Als du die Seite aus der Zeitschrift gerissen hast, habe ich gesehen, dass auf der Rückseite der Weltkarte ein Bild von einem Mann und einer Frau war. Und da dachte ich, wenn ich den Mann und die Frau wieder zusammenbringen könnte, dann könnte ich damit auch die Welt wieder zusammenbringen.“

flickr-cake-Counselman

Die Hochzeitstorte ist am wichtigsten – aber vielleicht nicht mit dieser Verzierung. Foto: flickr/Counselman (CC)

Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat über 3.000 Deutsche zu ihrer Einstellung in Sachen Ehe und Hochzeit befragt. Nicht alle Ergebnisse sind überraschend. So geben 89 Prozent an, Liebe sei der wichtigste Grund für eine Heirat (um Himmels willen, was denken sich eigentlich die übrigen 11 Prozent???). Religiöse Gründe zum Heiraten sind nur für 17 Prozent bedeutend, ein vorhandenes oder geplantes Kind wäre für zwei Drittel ein Grund für die Eheschließung.

 

Interessanter scheinen uns folgende Zahlen:

  • Niemand (!) war der Ansicht, die Frau müsse den Antrag machen. Fast die Hälfte sagte, das sei Aufgabe des Mannes, der anderen Hälfte ist es egal.
  • Aus finanzieller Sicht ist am wichtigsten die Feier. 55 Prozent der unter 35-Jährigen wollten daran nicht sparen. Beim Hochzeitskleid gaben nur 6 Prozent an, dass hier Geld keine Rolle spielen sollte.
  • Je älter die Leute werden, desto weniger sind sie zur Hochzeit bereit. 79 Prozent der über 50-Jährigen können sich nicht vorstellen, noch oder noch einmal zu heiraten. Zwei von drei Geschiedenen haben sich vom Gedanken an eine Ehe komplett verabschiedet.
  • Der wichtigste Brauch ist das Anschneiden der Hochzeitstorte – für 55 Prozent gehört das zum Feierritual. Jeder Dritte hält auch einen Junggesellen- (und Junggesellinnen-)Abschied für Teil einer perfekten Hochzeit
  • Absolut bevorzugtes Hochzeitsgeschenk ist – Geld. 72 Prozent würden sich darüber am meisten freuen.
  • Erschreckend: 43 Prozent fürchten sich davor, kurz vor der Trauung von ihrem Partner sitzengelassen zu werden. Da scheint die Vertrauensbasis noch sehr ausbaufähig.

 

Was andere so über die Traumhochzeit denken, ist interessant – sollte aber niemanden davon abhalten, an seiner individuellen Traumhochzeit zu basteln, auch und gerade wenn sie vom Mainstream abweicht. Wichtiger als das Fest ist ohnehin das, was danach kommt. Viel schöner als eine Traumhochzeit ist eine Traumehe.

Ringe-s

„Too big to fail“ – was für Banken gilt, gilt noch viel mehr für die #Ehe.

 

www.geliebtes-leben.de

Ringe-s

’’Es ist das Geheimnis einer guten #Ehe, einer Serienaufführung immer wieder Premierenstimmung zu geben.‘‘ – Max Ophüls


 

www.geliebtes-leben.de

Ringe-s

Erwarte nicht, dass Dein #Ehe-Partner alle Probleme für Dich löst. Erwarte, dass er sich gemeinsam mit Dir Deinen Problemen stellt.


 

www.geliebtes-leben.de

Ringe-s

Dieselfahrzeuge musste man früher noch vorglühen. Ein Prinzip, das auch im #Ehe-Bett gilt, wenn man „Startschwierigkeiten“ vermeiden will.


 

www.geliebtes-leben.de

Für Verliebte selbstverständlich: die Umarmung. Foto: flickr/Brad Fults (CC)

Für Verliebte selbstverständlich: die Umarmung. Foto: flickr/Brad Fults (CC)

 

 

Neulich, in einer TV-Serie: Ein Paar lebt schon seit fünf Jahren zusammen, steht kurz vor der Hochzeit – aber die Frau ist unschlüssig und hat in dieser Phase eine Affäre mit einem anderen Mann. Die Krise setzen die Filmemacher eindrücklich ins Bild. Dieses Paar berührt sich nie. Sie küssen einander weder zum Abschied noch zur Begrüßung. Wenn sie miteinander reden (und es muss gar kein Streit sein), stehen oder sitzen sie auf Distanz zueinander. Oft hat einer die Arme verschränkt vor der Brust. Die berührungslose Beziehung – ein klares Alarmsignal für eine verlöschende Liebe.

Wie kommuniziert Ihr in diesem Punkt? Wenn Ihr Euch wiederseht, wenn Ihr miteinander redet, wenn Ihr gemeinsam unterwegs seid (hoffentlich seid Ihr manchmal gemeinsam unterwegs….)? Eine romantische Liebe ohne Berührung ist undenkbar. Und wenn man das weiß, kann man das auch bewusst einsetzen.

  •  Die 20-Sekunden-Investition

Unsere Freunde Claudia und David Arp stellen in ihren Seminaren an Teilnehmer die Frage, ob sie denn 20 Sekunden am Tag investieren könnten, um an der Verbesserung ihrer Beziehung zu arbeiten. Das bejaht natürlich jeder. Dann empfehlen Sie: Verabschiede Dich am Morgen mit einem zehn Sekunden langen Kuss von Deinem Partner. Und begrüße ihn beim Wiedersehen mit einem zehn Sekunden langen Kuss. Die Übung soll Wunder wirken.

 

  • Händchenhalten

Was manchen wie Teenagermätzchen vorkommt, ist tatsächlich ein Zeichen von Verbundenheit, das auch bei älteren Menschen tief in die Seele strahlt. Kein Spaziergang, kein Einkaufsbummel, kein Fußweg vom Auto zum Kino ohne Händchenhalten! Auch bei einem Gespräch im Café oder zuhause kann man die Hand des Anderen nehmen und spricht gleich von einer ganz anderen Basis aus.

  •  Umarmungen

Sie sind ein Elixier für die Verbundenheit und geben den Umarmenden eine ordentliche Portion des Kuschelhormons Oxytozin. Es entspannt, schafft Vertrautheit und Bindung mit dem Partner. Man kann es ebenfalls zur Begrüßung oder zum Abschied tun, aber auch einfach so – in der Küche, im Bad oder wenn man zufällig im Hausgang aneinander vorbei geht. Ein oft umarmter Mensch bewältigt sein Leben leichter als einer, der ohne diese Berührung auskommen muss. Deshalb sollen wir auch unsere Kinder immer wieder umarmen.

 

 

Wie viele „Berührungspunkte“ habt Ihr pro Tag mit Eurem Partner? Hausaufgabe bis zu unserem nächsten Blogeintrag: Es müssen mehr werden. Davon profitiert Eure Beziehung auf wundervolle Weise. Und schwer ist es wirklich nicht.

Ringe-s

Eure #Ehe wird sich nie verbessern, wenn Du in der Überzeugung verharrst, dass der Andere an allen Problemen schuld ist.


 

www.geliebtes-leben.de

Ringe-s

In der #Ehe neigen wir dazu, uns selbst nach unseren Absichten zu beurteilen, unseren Partner nach seinem Handeln. FairPlay sieht anders aus.


 

www.geliebtes-leben.de

Ringe-s

Sagst Du Deinem #Ehe-Partner „Keine Zeit“ – dann sagst Du eigentlich: „Du bist mir nicht wichtig genug.“


 

www.geliebtes-leben.de