Das Elend einer mittelmäßigen Ehe

Ehefrust? Oft lässt er sich durch kleine Schritte verhindern. // pixabay/sasint

Lieber eine mittelmäßige Ehe als eine schlechte?

Klar, stimmt. Aber lieber eine tolle Ehe als eine mittelmäßige – stimmt auch.

Wir geben uns oft zu schnell mit dem Mittelmäßigen zufrieden. Das ist psychologisch leicht zu erklären. In unserem Kopf läuft unbewusst eine Kosten-Nutzen-Rechnung ab. Und in diesem Fall sieht sie so aus, dass wir glauben, der Aufwand für eine bessere Ehe wäre so groß (vielleicht sogar schmerzhaft), dass wir uns lieber ohne Mühe mit dem Status quo begnügen.

Die Rechnung stimmt nicht

Kann man so machen. Aber nur, wenn die Rechnung stimmt. Unserer Erfahrung nach stimmt sie nicht. Ein Beispiel: Vielen Frauen (und nicht wenigen Männern) bedeutet es sehr viel, wenn sie die Worte hören “Ich liebe dich”. Das kann ihre Zuneigung sehr beflügeln. Aber sie hören es viel zu selten.

Wie anstrengend ist es für den Partner, diese Worte von sich zu geben? Für manche ist es wirklich schwer, weil sie aus einer Kultur kommen, wo man so etwas nicht gesagt hat. Doch das lässt sich üben.

Und jetzt Du

Geht die kleinen Schritte für das große Ziel: eine phantastische Ehe. Welche Schritte fallen Euch ein?

2 Kommentare

  1. Ich denke es ist wichtig den Partner nicht für selbstverständlich zu nehmen und ihm immer wieder zu sagen und zu zeigen „Ich freue mich wenn du heimkommst“ indem man den Partner eben nicht in der Jogginghose begrüßt, sondern sich eher nochmal „ hübsch macht“ . Mein Mann sagte kürzlich er freue sich wenn er fröhlich und freundlich begrüßt wird wenn er heimkommt und wenn ich kurz meine Arbeit zur Seite lege und ihn zur Begrüßung auch noch umarme und er einen Kuss bekommt. Ich mach mir immer wieder bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, dass er gesund und munter heimkehrt und dann werde ich zutiefst dankbar.

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