Warum ihr Schlaf wichtiger ist als seiner

Wer schläft, tut etwas für seine Ehe - zumindest als Frau. Foto: flickr/fernando

Eine US-Studie legt nahe, dass Ehefrauen auf Schlafentzug empfindlicher reagieren als Ehemänner. Forscherin Wendy M. Troxel konnte zeigen, dass Frauen mit Einschlafschwierigkeiten sich am nächsten Tag problematischer in ihrer Ehe verhalten als die Ausgeschlafenen.

 

Interessanterweise ließ sich dieser Zusammenhang bei den Männern nicht nachweisen. Ob ausgeschlafen oder übermüdet, sie verhielten sich innerhalb ihrer Ehe am nächsten Tag ähnlich. Im Klartext: Der weibliche Schlaf ist für die Beziehungsqualität wichtiger als der männliche.

 

Für die Männer heißt das: Rücksicht nehmen. Es kann eine sinnvolle Investition sein, zu ihren Gunsten auf Schlaf zu verzichten, weil sich der männliche Schlafentzug ja weniger kritisch auf die Beziehung auswirkt (als bekennender Schlafsüchtiger bekenne ich, Marcus, meiner Frau in dieser Hinsicht äußerst unzulänglich gedient zu haben).

 

Aber auch die Frauen stehen in der Verantwortung. Wenn sie Schlaf brauchen, sollten sie nicht sinnlos lange aufbleiben. Außerdem kann das Nickerchen nach dem Mittagessen, wo möglich, zum Lebens- und Eheelixier werden. Einschlafprobleme lassen sich übrigens zumindest teilweise mit Aktivitäten bekämpfen, für die man ohnehin meistens gemeinsam ins Bett geht 😉

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