Hand anlegen – im Garten und in der #Ehe. / OpenClipart-Vectors / Pixabay

 

 

 

Es gibt den Witz über einen Pfarrer, der den Garten eines seiner neu zugezogenen Gemeindemitglieder bewunderte. Der Mann hatte ein altes Haus mit einem verwahrlosten Grundstück gekauft und in mühevoller Arbeit ein grünes Kleinod daraus gemacht. Immer wieder spazierte der Pfarrer dort vorbei. Als er eines Tages mal wieder den Hobbygärtner bei der Arbeit zwischen den Bäumen und gepflegten Beeten sah, machte er ihm ein Kompliment: „Da haben der liebe Gott und Sie aber einen wundervollen Garten geschaffen.“ Der Gelobte blickte auf, schaute etwas müde und antwortete: „Das stimmt. Aber Sie hätten den Garten mal sehen sollen, als ihn der liebe Gott noch alleine bewirtschaftete.“

Das Beste ist geschenkt

Der Witz ist keineswegs glaubenskritisch gemeint. Er illustriert vielmehr eine Wahrheit, die wir manchmal verdrängen. Das Beste im Leben ist uns geschenkt: unser Leben, unsere Gesundheit, die Menschen, die uns umgeben. Wir können das alles nicht „machen“. Gleichzeitig verlangen diese Gaben unseren vollen Einsatz. Bei einem verwilderten Garten leuchtet das jedem auch sofort ein. Aber bei unserem Ehepartner? Dabei ist er noch wertvoller als das Biotop vor dem Haus.

Es ist gut und richtig, Deinen Partner als Geschenk Gottes zu betrachten. Dazu gehört dann auch, die Ehe zu pflegen – Unkraut zu jäten, den gemeinsamen Boden aufzulockern, gute Saat auszubreiten. Dann wird Eure Ehe blühen.

Was tust Du HEUTE zur Pflege Deiner Ehe?

 

 

 

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