Reden wir zu viel über Scheidung und zu wenig über die gelingende #Ehe? 3dman_eu / Pixabay

 

 

 

 

 

 

Es gibt viele Veranstaltungen und Vorträge zu Scheidungsrecht oder dazu, was nach einer Trennung zu beachten ist. Es gibt kaum Veranstaltungen zu Themen wie „So retten Sie Ihre #Ehe“ oder „Wie Ihre #Ehe besser wird“.

Helft Ihr mit, dass sich das ändert? Damit es an unseren Orten viel mehr Ermutigung für Paare gibt? Damit wir praktische Lebenshilfe geben, wie schwere Phasen zu vermeiden oder durchzustehen sind? Es ist Euren Einsatz wert, dass mehr Frauen und Männer bei ihrem Ja-Wort bleiben. Wenn Ehen buchstäblich „trag-fähig“ sind, werden sie zu einem Segen für die Familien und für die gesamte Gesellschaft.

 

 

Lecker frühstücken, Musik genießen, Impulse für die #Ehe bekommen. Habt Ihr Lust? Einladung_zum_Essen / Pixabay

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeit zu zweit: Frühstücken, gute Musik hören und Impulse für die eigene Partnerschaft bekommen. Das bietet das Ehefrühstück, das unser Team am

Samstag, 4. Februar, 9 Uhr

im ev. Gemeindehaus in Bad Urach-Sirchingen veranstaltet.

Mit dabei sind:

  • Beate & Manfred Renz, Ehemotivatoren, ausgebildet beim renommierten Schweizer Lisa-Eheatelier (keine Angst, die beiden sind Schwaben 😉 )
  • Melanie & Tobias Deußen aus Kirchheim/Teck, zwei hochbegabte Musiker, die zu ihren Tönen auch noch eine gute Botschaft haben.
  • und (hoffentlich) Ihr …

Die Vormittagsveranstaltung kostet 24 Euro pro Paar (!) und ist jeden Cent wert. Wenn Ihr Fragen habt oder dabei sein wollt, mailt an susanne [ät] geliebtes-leben.de.

 

Wir sehen uns in Sirchingen 🙂

 

 

In der #Ehe schnell unterwegs – manchmal zu schnell? Foto: dimitrisvetsikas1969 / Pixabay

 

 

 

Heute muss alles superschnell gehen. Wir essen in Schnellrestaurants, fahren in Hochgeschwindigkeits- Zügen und bestellen im Internet in der Erwartung, das Produkt allerspätestens am nächsten Tag geliefert zu bekommen … Industrien und Dienstleister haben sich darauf eingestellt, dass wir nicht mehr warten können. Der Schnellste bekommt den Zuschlag.

Das Tempo unserer Zeit schlägt sich auf unsere Beziehungen nieder – und wird damit zum Gift für unsere Ehen. Wenn sich alle Welt darum kümmert, meine Bedürfnisse möglichst schnell zu befriedigen – warum braucht dann ausgerechnet mein Ehepartner so unendlich viel Zeit dafür? Warum kapiert er nicht schneller, was ich brauche? Warum kommt sie mir nicht zügiger entgegen?

Marathon, nicht Sprint!

Es gibt den weisen Spruch: Die Ehe ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf. Es kommt darauf an, in Bewegung zu bleiben und durchzuhalten und das Ziel einer gemeinsamen (besseren) Zukunft nie aus den Augen zu verlieren.

In zehn Tagen sieben Kilo abnehmen, in einem Jahr mit der Kapitalanlage 15 Prozent Rendite erwirtschaften, in einer Woche die Ehe revolutionieren – das sind alles falsche Versprechen. Die Ehe ist ein Langzeitprojekt – aufregend wie eine Weltreise und aufwendig wie der Bau einer Kathedrale.

Lassen wir dem Partner Zeit?

Holen wir die Geduld zurück in unsere Beziehungen. Geben wir unserem Ehepartner (und unseren Kindern und unseren Verwandten und Freunden) Zeit. Lassen wir ihnen den Raum zu lernen, sich zu entwickeln, sich zu verändern. Ermutigen wir sie in diesem Prozess, aber erwarten wir nicht die Schnell-Lösung binnen weniger Tage.

Als Christen glauben wir an den Gott, dessen Markenzeichen die Geduld mit uns ist. An den Gott, der uns trotz unserer anhaltenden Defizite immer wieder annimmt und uns einen Neuanfang ermöglicht. Der Apostel Paulus beschreibt Geduld als „Frucht des Heiligen Geistes“ (Gal 5,22). An unserem Ehepartner können wir jeden Tag demonstrieren, dass wir diese Lektion Gottes gelernt haben. Dazu brauchen wir natürlich auch Geduld mit uns selbst.

 

 

 

Eine Minute Weihnachtsvorbereitung für #Ehe-Paare: Susanne hat ein paar Empfehlungen für das Magazin idea Spektrum notiert, die in kurzer Form im TV-Magazin ideaHeute präsentiert werden. Es geht bei Minute 2:05 los. Fröhliche und gesegnete Weihnachten Euch allen!

 

 

 

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GDJ / Pixabay

 

 

 

 

 

 

Habt Ihr Pläne für Eure Ehe 2017? Wir wollen Euch heute auf drei Termine hinweisen, die interessant für Euch sein könnten. Vielleicht schaut Ihr mal in den Kalender, ob etwas für Euch passt.

28. Feb – 2. März:  „Feiert Jesus! Kids Festival“

Wer was für Familien sucht (und uns bei Vorträgen zu Ehe und anderen Themen erleben will), sollte sich diese Tage in den Faschingsferien nicht entgehen lassen. Ein kunterbuntes christliches Programm für alle Generationen mit hohem Erholungswert und vielen geistlichen Impulsen. Das Festival findet auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd statt.

Info/Anmeldung

 

 

13./14. Mai: Rendezvous am Wochenende

Dies ist kein Seminar. Rendezvous bedeutet: Ihr verbringt die Zeit zu zweit, selbst wenn wir (Susanne und Marcus Mockler) Euch einen Input geben. Grundlage dafür sind die „10 Great Dates für eine prickelnde Partnerschaft“, eine aus den USA stammende Reihe von Eheabenden, für die wir auf Deutsch eine DVD herausgebracht haben. Es geht um die unterschiedlichsten Aspekte von ehelicher Gemeinschaft, und sie werden ansprechend und locker präsentiert.

Dazu besteht die Möglichkeit, zu zweit ein paar der angerissenen Fragen zu diskutieren – ohne Zwang und ohne Stress. Wie bei einem schönen Date eben. Vor allem: Es gibt keine Gruppengespräche. Was Ihr wie intensiv besprechen wollt, bleibt völlig Euch überlassen. Niemand wird Euch drängen, Eure Komfortzone zu verlassen.

Ein Candle-Light-Dinner als Höhepunkt
Ein Höhepunkt dieses Wochenendes ist ein romantisches Candle-Light-Dinner im Gewölbekeller des Stift Urach. Ein wundervolles Menü in dieser heimeligen Location gibt uns die Gelegenheit, entspannt die Gemeinschaft als Paar zu genießen.
Warum solltet Ihr Euch das „Rendezvous am Wochenende“ nicht entgehen lassen?

  •  Es ist die Chance, aus dem Beziehungsalltag auszubrechen und auf einer tieferen Ebene wieder zusammenzufinden.
  •  Das Stift Urach bietet als christliches Einkehrhaus ein hervorragendes Umfeld.
  •  Das Wochenende hilft Euch, Eure Ehe „wetterfest“ zu machen.
  •  Die Referenten erzählen aus ihrer Ehe – Ihr werdet merken, dass Ihr mit Euren Problemen nicht alleine seid.
  •  Eure Ehe läuft nach diesem Wochenende wieder leichter, unbeschwerter.
  •  Das Wochenende hat einen guten Erholungswert und hilft Euch, dass es auch in Eurer Partnerschaft erholsamer weiter geht.

Info/Anmeldung

 

 

20.-22. Oktober: Ehen stärken

 

Gedacht ist dieses Seminar auf dem Schönblick (Schwäbisch Gmünd) für Paare, die sich und andere für die Ehe begeistern wollen. Wie könnt Ihr als Paar in Euren Gemeinden konkret Ehen stärken und gleichzeitig selbst mehr vom „Ehe-Himmel“ sehen?

Hier unser Ausschreibungstext: „Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe“, schrieb Marie von Ebner-Eschenbach. In Gesellschaft und Gemeinde erleben wir, dass sehr viele Ehen zerbrechen. Dabei können wir so viel dafür tun, dass eine gute Ehe (noch) besser und die Partnerschaft so gestärkt wird, dass sie auch Krisenzeiten übersteht. Dieses Seminar zeigt Paaren praktische Wege, wie sie in ihren Gemeinden Ehen unterstützen können. Gleichzeitig lernen sie ein einfaches und begeisterndes Ehe-Programm kennen, durch das sie in ihrem eigenen Alltag mehr vom „Ehe-Himmel“ sehen.

Dieses Seminar werden wir übrigens am Wochenende 19.-21. Januar 2018 auch im Ev. Allianzhaus in Bad Blankenburg (Thüringen) anbieten.

 

Unsere öffentlichen Termine für die nächsten Wochen findet Ihr immer auf der Startseite von www.geliebtes-leben.de. Vielleicht mögt Ihr das eine oder andere auch weiterempfehlen.

Sehen wir uns 2017? So oder so: Wir wünschen Euch und Eurer Ehe ein geniales und prickelndes Jahr!

 

 

Ringe-s

Wenn in Eurem #Ehe-Streit einer verliert, haben beide verloren. Wie könnten beide gewinnen?

www.geliebtes-leben.de

Was löst die Nachricht einer Scheidung in uns aus? / Foto: stevepb / Pixabay

 

 

 

Es war die Promi-Nachricht des Jahres: Das Schauspieler-Duo Angelina Jolie und Brad Pitt geht künftig getrennte Wege. Auf allen Nachrichtenkanälen war davon die Rede, galten die beiden doch als das Vorzeigepaar und mit ihren sechs Kindern auch noch als Vorzeigefamilie. Die Satireseite „Der Postillon“ ulkte sogar, der Präsidentschaftswahlkampf in den USA sei wegen der angekündigten Trennung ausgesetzt worden.

Immerhin: Scheidungen werden weiterhin als Drama und in mancher Hinsicht sogar als Katastrophe wahrgenommen. Das hat in den vergangenen Monaten niemand schöngeredet. Jeder fühlt, dass es so weit nicht hätte kommen sollen, dass Weichen falsch gestellt wurden, dass hier Menschen aneinander gescheitert sind.

Ein Nadelstich

Gleichzeitig ist jede Scheidung ein Nadelstich  für die Verheirateten: Wie steht es eigentlich um meine eigene Ehe? Der Apostel Paulus hat einmal einen wichtigen Ratschlag gegeben: „Wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle.“ ( 1. Kor 10,12) Er bezieht das auf Hurerei und Götzendienst, aber es passt präzise auch auf Eheleute.

Eine der größten Versuchungen in unseren Ehen ist es, sie als Selbstläufer zu betrachten – gerade in guten Zeiten, wenn man vergnügt miteinander unterwegs ist und eigentlich keinen Beziehungsstress hat. Umso überraschter sind wir, wenn plötzlich „böse Tage“ voller Missverständnisse, Kränkungen, Vernachlässigungen kommen. Wo sind die guten Gefühle, wo ist die Harmonie der Seelen geblieben?

Ehen „wetterfest“ machen

Deshalb werben mein Mann und ich so leidenschaftlich dafür, nicht nur in Krisensituationen etwas für die Beziehung zu tun, sondern immer. Unsere Leitgedanke lautet: Gute Ehen besser machen. In anderen Worten: die Ehe „wetterfest“ machen. Das Dach eines Hauses deckt man bei Sonnenschein und nicht im strömenden Regen. So können Paare, die sich in ihrer Liebe eigentlich unerschütterlich fühlen, die guten Tage dazu nutzen, böse Tage zu verhindern oder deren Folgen zumindest abzumildern.

 

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Gemeinsam Beten – ein Segen für die Ehe. / Foto: Mbragion / Pixabay

 

 

Miteinander essen, miteinander reden, miteinander schlafen – das gilt in der Ehe als der Normalfall. Aber miteinander glauben? Selbst wenn beide Ehepartner Christen sind, tun sich viele damit schwer, geistliche Gemeinschaft zu pflegen. Franz, ein Freund aus Österreich, berichtet: „Es ist mir leichter gefallen, meine Frau zu bitten, mit mir zu schlafen, als mit mir zu beten.“

Dabei ist der Wunsch nach geistlicher Gemeinschaft bei den meisten da, doch sie empfinden Blockaden. Das gemeinsame Gebet ist tatsächlich eine sehr persönliche Angelegenheit. Man offenbart dabei viel von sich, gesteht auch eigene Unzulänglichkeiten ein. Wie bei der körperlichen Intimität entblößt man sich und gewährt  Einblick in die eigene Seelenverfassung. Das erfordert Mut und großes Vertrauen. Weil aber dem gemeinsamen Gebet die besondere Verheißung der Gegenwart Jesu (Matth. 18,10) gilt, sollte sich kein christliches Ehepaar diesen Segen entgehen lassen.

Mit Ritualen einsteigen

Wie lösen wir die Blockade? Am besten, indem wir uns nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Es muss ja nicht gleich das komplette Neue Testament gemeinsam studiert werden.  Abendfüllende Gebetsgemeinschaften sind auch selten der ideale Einstieg in das gemeinsame geistliche Abenteuer. Gut geeignet sind Rituale. Sie sollten niedrigschwellig sein, damit sie nicht zu Frust und Kapitulation führen, zum Beispiel:

 

  • Gemeinsam beim Frühstück die Losung lesen. Danach betet jeder noch laut für ein Anliegen.
  • Abends vor dem Schlafen gehen Gott abwechselnd Danke sagen für den Tag.
  • Einen festen Termin in der Woche einplanen, um zusammen in der Bibel zu lesen, eine Predigt anzuhören, auszutauschen, was jedem auf seinem Weg mit Gott gerade bewegt.
  • Beim Auseinandergehen am Morgen einander Gottes Segen zusprechen: „Gott segne und behüte dich heute in allem, was du tust.“
  • Gemeinsam geistliche Lieder singen und musizieren.

Ehepaare, die als geistliches Team zusammen stehen, erleben mit Gott in ihrer Mitte ungleich mehr Tiefe und Reichtum. Ein christliches Ehepaar ist die kleinste Gemeinde der Welt.

 

 

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Kämpfen – nicht gegeneinander, sondern füreinander. / Foto: Gellinger / Pixabay

 

 

Kürzlich trafen wir einen Mann, der seine Ehe als großen Fehler bezeichnete. Immerhin – er ist seit 22 Jahren verheiratet. Marcus fragte ihn, ob er mit seiner Frau nicht doch nochmal einen Neuanfang wagen wolle. Seine Antwort: Über das Stadium sind wir hinaus, das ist keine Option mehr. Wir können einfach nicht miteinander. Da ist zu viel schief gelaufen. Zu spät.“
Mich macht das traurig: Man ist verheiratet, bleibt verheiratet, weil man letztlich keine Alternative sieht – aber hat jede Hoffnung verloren, dass aus der momentan so schlechten Ehe eine gute werden kann. Manche (vor allem die Frauen) warten noch, bis die Kinder groß sind, um dann endgültig auszusteigen.

Die Kinder spüren es…

Wie können Menschen so nebeneinander her vegetieren? Tatsächlich beinträchtigt die schlechte Stimmung in der Ehe das gesamte Erleben aus. Auch die Kinder, wenn welche da sind, leiden. Sie spüren es nämlich immer, wenn der Haussegen schief hängt.
Müssten sich nicht beide eingestehen, dass irgendetwas total falsch gelaufen ist – um dann gemeinsam zu überlegen,  wie es besser laufen könnte? Kann Aufgeben für Ehepaare überhaupt eine Option sein? Wie fatal ist das, zu sagen: Jetzt ist es schlecht, aber ich werde nichts mehr dafür tun, dass es besser wird. Ist das Masochismus? Die Liebe zum Leiden?

Wer kämpft, kann verlieren

Schauen Sie auf die Jahre, die vor Ihnen liegen! Wie wollen Sie die gemeinsam erleben? Was könnten sie für eine bessere Ehe tun? Wie könnten Sie durch eine kleine Geste Ihrem Partner Liebe erweisen? Am besten tun Sie gleich heute einen ersten Schritt.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Es ist immer besser, den Kampf noch einmal aufzunehmen, als sich in der Verliererposition zu suhlen.
Aufgeben heißt, sich um persönliches Glück zu bringen und gleichzeitig eine Ehe zu leben, die auch von außen niemand attraktiv findet. Für Christen sollte Aufgeben deshalb niemals eine Option sein.

 

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Gesundheitsfaktor Ehe. / Foto: Clker-Free-Vector-Images / Pixabay

 

 

 

Vor einer Zeit lag in meinem Briefkasten meine ganz persönliche Einladung zum Mammographie- Screening, also zur Brustkrebsvorsorge. Ist es nicht rührend, wie man sich um mein Wohlergehen kümmert? Aber nicht nur die Krebsvorsorge wird uns ans Herz gelegt. Für Präventionsmaßnahmen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stress und Sucht gibt es per Gesetz verordnete Zuschüsse von den Krankenkassen. Selbst die Kosten für die professionelle Zahnreinigung erstatten viele Kassen im Wissen, wie viel preisgünstiger das Vorbeugen im Vergleich zur Beseitigung von Schäden ist, die mangels richtiger Pflege häufig entstehen.

Gesunde Liebe

Mich erstaunt, dass Ehekurse und Paartherapien bislang nicht als förderwürdige Präventionsprogramme anerkannt sind. Der Nutzen einer guten, funktionierenden Ehe ist durch zahlreiche Studien aus verschiedenen Ländern belegt: Verheiratete sind im statistischen Durchschnitt glücklicher und insgesamt gesünder als Singles, aber auch als Partner, die ohne Trauschein zusammen leben. Verheiratete Männer leben länger und sie ernähren sich ausgewogener, auch Mütter sind seltener krank. Kinder aus intakten Familien weisen deutlich weniger Entwicklungsstörungen auf. Die Liebe tut den Menschen offensichtlich gut!

Appell an die Krankenkassen

Was läge da näher, als alles dafür zu tun, Ehen zu schützen und zu verbessern? Kurse für Verlobte und Verheiratete sowie spezielle Ehe-Wellness-Wochenenden müssten von den Krankenkassen subventioniert werden. Menschen müssten in Aufklärungsbroschüren ermutigt werden, ihrem Ehepartner im Alltag Priorität zu geben und Liebe zu zeigen. Kommunikationstrainings für Paare könnten helfen, Gesprächsblockaden zu beseitigen.

Ob diese Ideen bei den politisch Verantwortlichen jemals Gehör finden, bleibt fraglich. Also müssen Ehepaare das Thema Prophylaxe vorläufig selbst in die Hand nehmen. Das muss auch gar nicht viel kosten. Der wöchentliche Ehe-Abend, tägliche Umarmungen und freundliche Worte – es gibt unendlich viele Möglichkeiten, dem Anderen zu zeigen: Unsere Beziehung ist mir wichtig. Wann ist Dein nächstes Ehe-Screening?

 

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