Archiv für die Kategorie „Scheidung“

Lebt Ihr eine „Leuchtturm-Ehe“? // Grafik: Senior / Pixabay

 

 

 

 

Man hört es von allen Seiten, und es ist doch nur Geschwätz: Familie sei ein Auslaufmodell und die Ehe stehe vor dem Bankrott. So sagte unlängst Berlins Frauen-Senatorin Dilek Kolat (SPD): „Es ist nicht mehr die Realität in unserer Gesellschaft, dass Familie aus Vater, Mutter, Eheschein und Kindern besteht“.  Diese Worte zeugen von einer massiven Wahrnehmungsstörung, denn selbst in der ach so progressiven Bundeshauptstadt ist die Ehe weiterhin die häufigste (!) Lebensform  – diesen Platz 1 teilt sie sich dort allerdings mit den Singles.

Kommen wir also vom Geschwätz zu den Fakten. Jährlich geben sich in Deutschland etwa 380.000 Hochzeitspaare das Ja-Wort.  Diese Zahl blieb in den vergangenen 15 Jahren abgesehen von leichten Schwankungen relativ stabil. Über 70 Prozent der Kinder wachsen bei ihren verheirateten Eltern auf.

Ein Auslaufmodell sieht anders aus

Die meisten Menschen wünschen sich nach wie vor die Verbindlichkeit der Ehe und lebenslange Treue. 90 Prozent der Verheirateten würden ihre Ehepartner wieder heiraten. Und für die befragten Jugendlichen in der Shell-Jugendstudie 2015 war „ein gutes Familienleben führen“ der wichtigste Wert für ihr Leben. Ein Auslaufmodell sieht anders aus…

Eines fällt aber beim Blick in die Ehe-Statistiken auch auf: Das dauerhafte Festhalten am Trauversprechen fällt vielen schwer. Etwa jede dritte Ehe wird vor der Silberhochzeit geschieden. Für eine Zwei-Drittel-Mehrheit funktioniert die Ehe, aber der Anteil der Gescheiterten ist in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen und heute viel zu hoch.

Lobgesänge statt Grabgesänge

Was tun? Auf jeden Fall nicht realitätsblind in die Grabgesänge auf die Ehe einstimmen. Wem die Ehe am Herzen liegt, dessen wichtigste Aufgabe ist es, selbst eine gute Ehe vorzuleben. Eine Leuchtturm-Ehe, die anderen Lust aufs Heiraten macht. Es gibt wenig Ermutigenderes als Ehen, die gegenseitige Wertschätzung zeigen; Ehen, die Krisenzeiten durchstehen; Ehen, in denen die Liebe spürbar lebt.

Durch geliebtes-leben.de, die 10 Great Dates, Vorträge und Seminare wollen wir Ehe-Mutmacher sein. Gerne unterstützen wir Euch vor Ort, wenn Ihr dieses Anliegen auch auf dem Herzen habt.

 

 

 

 

Die #Ehe ist exklusiv – wir sagen zu EINEM Menschen JA! EgoArtZ / Pixabay

 

 

 

 

 

Die Paartherapeuten Hans Jellouschek und Bettina Jellouschek-Otto haben der Stuttgarter Zeitung kürzlich ein Interview gegeben. Hier der letzte Abschnitt:

Frage: Manche Paare trennen ihre Liebe von der Sexualität und erlauben sich Seitensprünge.

Bettina J.-O.: Ich habe Paare beraten, die eine solche Vereinbarung getroffen hatten. Doch letztendlich hatte es sich gezeigt, dass die Seitensprünge die Basis ihrer Beziehung zerstörten, weil sie Verlustängste und Verletzungen erzeugten. Die Paare, die zu mir in die Therapie kamen, wollten nur noch Paare sein.

Hans J.: Ich bin überzeugt, dass Treue zu unseren Grundbedürfnissen gehört. Wir alle wollen jemand Vertrauten haben, der voll und ganz zu uns steht – auch in körperlicher Hinsicht.

Unser Kommentar: Wie lange soll es eigentlich noch dauern, bis unsere Gesellschaft die Lüge von der „freien Liebe“ zu Grabe trägt? Liebe ist exklusiv, und das ist wunderbar! Mit Konkurrenz kann sie schlecht umgehen, insbesondere bei der sexuellen Gemeinschaft. Das ist nicht kulturell anerzogen, sondern in uns Menschen hineingelegt. Die größte Glücksverheißung liegt in der monogamen Dauerbeziehung.

Reden wir zu viel über Scheidung und zu wenig über die gelingende #Ehe? 3dman_eu / Pixabay

 

 

 

 

 

 

Es gibt viele Veranstaltungen und Vorträge zu Scheidungsrecht oder dazu, was nach einer Trennung zu beachten ist. Es gibt kaum Veranstaltungen zu Themen wie „So retten Sie Ihre #Ehe“ oder „Wie Ihre #Ehe besser wird“.

Helft Ihr mit, dass sich das ändert? Damit es an unseren Orten viel mehr Ermutigung für Paare gibt? Damit wir praktische Lebenshilfe geben, wie schwere Phasen zu vermeiden oder durchzustehen sind? Es ist Euren Einsatz wert, dass mehr Frauen und Männer bei ihrem Ja-Wort bleiben. Wenn Ehen buchstäblich „trag-fähig“ sind, werden sie zu einem Segen für die Familien und für die gesamte Gesellschaft.

 

 

Was löst die Nachricht einer Scheidung in uns aus? / Foto: stevepb / Pixabay

 

 

 

Es war die Promi-Nachricht des Jahres: Das Schauspieler-Duo Angelina Jolie und Brad Pitt geht künftig getrennte Wege. Auf allen Nachrichtenkanälen war davon die Rede, galten die beiden doch als das Vorzeigepaar und mit ihren sechs Kindern auch noch als Vorzeigefamilie. Die Satireseite „Der Postillon“ ulkte sogar, der Präsidentschaftswahlkampf in den USA sei wegen der angekündigten Trennung ausgesetzt worden.

Immerhin: Scheidungen werden weiterhin als Drama und in mancher Hinsicht sogar als Katastrophe wahrgenommen. Das hat in den vergangenen Monaten niemand schöngeredet. Jeder fühlt, dass es so weit nicht hätte kommen sollen, dass Weichen falsch gestellt wurden, dass hier Menschen aneinander gescheitert sind.

Ein Nadelstich

Gleichzeitig ist jede Scheidung ein Nadelstich  für die Verheirateten: Wie steht es eigentlich um meine eigene Ehe? Der Apostel Paulus hat einmal einen wichtigen Ratschlag gegeben: „Wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle.“ ( 1. Kor 10,12) Er bezieht das auf Hurerei und Götzendienst, aber es passt präzise auch auf Eheleute.

Eine der größten Versuchungen in unseren Ehen ist es, sie als Selbstläufer zu betrachten – gerade in guten Zeiten, wenn man vergnügt miteinander unterwegs ist und eigentlich keinen Beziehungsstress hat. Umso überraschter sind wir, wenn plötzlich „böse Tage“ voller Missverständnisse, Kränkungen, Vernachlässigungen kommen. Wo sind die guten Gefühle, wo ist die Harmonie der Seelen geblieben?

Ehen „wetterfest“ machen

Deshalb werben mein Mann und ich so leidenschaftlich dafür, nicht nur in Krisensituationen etwas für die Beziehung zu tun, sondern immer. Unsere Leitgedanke lautet: Gute Ehen besser machen. In anderen Worten: die Ehe „wetterfest“ machen. Das Dach eines Hauses deckt man bei Sonnenschein und nicht im strömenden Regen. So können Paare, die sich in ihrer Liebe eigentlich unerschütterlich fühlen, die guten Tage dazu nutzen, böse Tage zu verhindern oder deren Folgen zumindest abzumildern.

 

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Kämpfen – nicht gegeneinander, sondern füreinander. / Foto: Gellinger / Pixabay

 

 

Kürzlich trafen wir einen Mann, der seine Ehe als großen Fehler bezeichnete. Immerhin – er ist seit 22 Jahren verheiratet. Marcus fragte ihn, ob er mit seiner Frau nicht doch nochmal einen Neuanfang wagen wolle. Seine Antwort: Über das Stadium sind wir hinaus, das ist keine Option mehr. Wir können einfach nicht miteinander. Da ist zu viel schief gelaufen. Zu spät.“
Mich macht das traurig: Man ist verheiratet, bleibt verheiratet, weil man letztlich keine Alternative sieht – aber hat jede Hoffnung verloren, dass aus der momentan so schlechten Ehe eine gute werden kann. Manche (vor allem die Frauen) warten noch, bis die Kinder groß sind, um dann endgültig auszusteigen.

Die Kinder spüren es…

Wie können Menschen so nebeneinander her vegetieren? Tatsächlich beinträchtigt die schlechte Stimmung in der Ehe das gesamte Erleben aus. Auch die Kinder, wenn welche da sind, leiden. Sie spüren es nämlich immer, wenn der Haussegen schief hängt.
Müssten sich nicht beide eingestehen, dass irgendetwas total falsch gelaufen ist – um dann gemeinsam zu überlegen,  wie es besser laufen könnte? Kann Aufgeben für Ehepaare überhaupt eine Option sein? Wie fatal ist das, zu sagen: Jetzt ist es schlecht, aber ich werde nichts mehr dafür tun, dass es besser wird. Ist das Masochismus? Die Liebe zum Leiden?

Wer kämpft, kann verlieren

Schauen Sie auf die Jahre, die vor Ihnen liegen! Wie wollen Sie die gemeinsam erleben? Was könnten sie für eine bessere Ehe tun? Wie könnten Sie durch eine kleine Geste Ihrem Partner Liebe erweisen? Am besten tun Sie gleich heute einen ersten Schritt.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Es ist immer besser, den Kampf noch einmal aufzunehmen, als sich in der Verliererposition zu suhlen.
Aufgeben heißt, sich um persönliches Glück zu bringen und gleichzeitig eine Ehe zu leben, die auch von außen niemand attraktiv findet. Für Christen sollte Aufgeben deshalb niemals eine Option sein.

 

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Scheidungsgedanken – was sind die Ursachen? / Foto: Prawny / Pixabay

 

„Ich wehre mehr Scheidungen ab, als ich aktiv betreibe.“ Das sagte die österreichische Trennungs-Expertin Helene Klaar in einem Interview mit dem Süddeutsche Zeitung Magazin. Ihre Beobachtungen zeigen ein realistisches Bild von Ehe und werfen einen schonungslos kritischen Blick auf Scheidung.

* Mehr als Romantik

Die Ehe verpflichtet beide Partner, füreinander zu sorgen, einander Sex zu gewähren und gemeinsam Verantwortung für die Kinder zu tragen. Das klingt unromantisch. Aber Ehe nach dem Gesetz bedeutet vor allem Rechtssicherheit und Schutz. So empfiehlt die Anwältin ihren Klienten nicht selten, eine Scheidung aufzuschieben und erst die Folgen für alle Beteiligten gut zu bedenken.

* Die 40 -Stunden-Woche als Wurzel allen Übels

Vollzeitjob, Haushalt, Kinder – niemand kann all dem gerecht werden. Unter zu hoher Belastung  entstehen gegenseitige Vorwürfe. Fast zwangsläufig bleibt dann oft die Liebe auf der Strecke. Gefragt, wie sie selbst diesen Spagat geschafft habe, gesteht die seit fast 40 Jahren Verheiratete freimütig: „Wir haben Stress gehabt“. Man müsse dann lernen, Unordnung zu ertragen und weniger perfektionistisch zu sein. Außerdem hätten ihr und ihrem Mann geteilte politische Überzeugungen sehr geholfen. Dasselbe gilt sicherlich noch mehr für den geteilten Glauben eines Paares.

* Nein zum Ehevertrag

Von der vertraglichen Absicherung hält die Rechts-Anwältin nicht viel. Die komme meist den Männern zugute. Frauen verzichten frisch verliebt und nicht ahnend, dass ihre Beziehung auch einmal schwierig werden könnte, auf ihre Ansprüche. Sind dann Kinder da und die Ehe geht in die Brüche, nicht selten, weil der Mann sich in eine Jüngere verliebt, seien die Frauen die Leidtragenden.

Mich fasziniert, wie diese Juristin fürs Zusammenbleiben auch in schwierigen Zeiten wirbt. Die Anstrengung lohnt. Gerade Christen sollten diesen guten Kampf mit Gottes Hilfe entschiedener kämpfen.

 

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So, Ihr Lieben, wir sind nach dem Sommerschlaf erholt aufgewacht und werden uns künftig wieder regelmäßiger zu Wort melden. Die Anfragen für Vorträge und Seminare haben deutlich zugenommen, eine Liste unserer Termine findet Ihr auf der Startseite von www.geliebtes-leben.de.

 

Heute empfehlen wir Euch ein faszinierendes Video, das die hochbegabte und leider viel zu früh gestorbene Vera F. Birkenbihl unter dem Titel „Wie Du eine Scheidung vermeidest – und viel mehr über Beziehungen “ veröffentlicht hat. Holzschnittartig beschreibt Sie Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die man für eine Langzeitbeziehung unbedingt verstehen muss. Das ist extrem unterhaltsam und steckt voller tiefer Wahrheiten. Lebenshilfe at its best! Auch unterschiedliche Erziehungsstile für Jungen und Mädchen kommen zur Sprache. Die ersten 35 Minuten dieses Videos sind der Hammer. Aber schaut selbst:

 

 

 

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Niemand tritt vor den Traualtar mit der Absicht, sich später scheiden zu lassen. Statistisch kommt es bei jedem dritten Paar dennoch irgendwann zur Trennung.

Da lohnt es sich, mal mit einer Scheidungsexpertin über das Verständnis von Ehe, über Trennungsgründe und falsche Erwartungen an eine Beziehung zu sprechen. Das hat das österreichische Magazin „Datum“ getan und einen hochspannenden Text geliefert.

Wir stimmen nicht mit allen Wertungen und Empfehlungen von Anwältin Helene Klaar überein. Aber wir wollen auch ihre Erfahrung nicht ignorieren. Zum Beispiel:

Der häufigste Trennungsgrund ist das zweite Kind. Oft ist es so: Der Mann will nicht unbedingt Kinder, beim ersten hält er’s noch irgendwie aus, aber bei dem Chaos, das das zweite auslöst, ist es ihm endgültig zu viel.

Kinder sind ein großer Segen für eine Ehe (wir wissen, wovon wir reden), aber sie können die Partnerschaft in bestimmten Phasen auch belasten. Wer sich dessen nicht bewusst ist und dem Partner nicht immer wieder neu Priorität gibt, schlittert möglicherweise schnell ins Liebes-Aus. Also: Ja zu Kindern, aber darüber das Ja zum Ehepartner nicht abschwächen.

Ist Scheidung eine gute Lösung?

Die Scheidungszufriedenheit wird nicht beforscht. Speziell wenn gekämpft wurde bis zum letzten Blutstropfen, fragt man sich oft: Hat sich das wirklich gelohnt? Ist die nächste Beziehung jetzt so viel besser? Muss da nicht eingekauft, abgewaschen werden?

Ein interessanter Aspekt. Also, Ihr lieben Forschungseinrichtungen: Untersucht doch mal die „Scheidungszufriedenheit“! Vielleicht ergibt sich, dass die Trennung viel mehr Probleme mit sich bringt, als man ahnte.

Und was soll eine verliebte Frau nach Ansicht der Juristin tun?

Heiraten. Aber keinen Ehevertrag unterschreiben, außer er ist für Sie günstig – aber dann würde er Ihnen ja nicht angeboten. Wenn ein Ehevertrag verlangt wird, lieber einen anderen Mann suchen.

Es gibt noch mehr erhellende Aussagen in diesem Interview. Und viel Stoff zum Nachdenken. Deshalb: Leseempfehlung.

 

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Die Welt braucht heile Beziehungen. Foto: flickr/pasukaru76 (CC)

Folgende Geschichte erzählte Nicky Gumbel, der Erfinder des weltweit erfolgreichen Alpha-Glaubenskurses, diese Woche in seinem Blog:

Ein vielbeschäftigter Vater überlegte, wie er seine kleine Tochter für eine Weile beschäftigen konnte. In einer Zeitschrift fand er eine Weltkarte, die schnitt er in viele Einzelstücke. Diese Teile gab er seinem Kind und bat es, dieses Puzzle wieder zusammenzusetzen.

Es dauerte gar nicht lange, da sagte das Mädchen, es sei schon fertig mit der Arbeit. Der Vater war sehr überrascht, wie schnell sie war, und fragte sie, wie sie das geschafft habe. Sie antwortete: „Als du die Seite aus der Zeitschrift gerissen hast, habe ich gesehen, dass auf der Rückseite der Weltkarte ein Bild von einem Mann und einer Frau war. Und da dachte ich, wenn ich den Mann und die Frau wieder zusammenbringen könnte, dann könnte ich damit auch die Welt wieder zusammenbringen.“

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Die Hochzeitstorte ist am wichtigsten – aber vielleicht nicht mit dieser Verzierung. Foto: flickr/Counselman (CC)

Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat über 3.000 Deutsche zu ihrer Einstellung in Sachen Ehe und Hochzeit befragt. Nicht alle Ergebnisse sind überraschend. So geben 89 Prozent an, Liebe sei der wichtigste Grund für eine Heirat (um Himmels willen, was denken sich eigentlich die übrigen 11 Prozent???). Religiöse Gründe zum Heiraten sind nur für 17 Prozent bedeutend, ein vorhandenes oder geplantes Kind wäre für zwei Drittel ein Grund für die Eheschließung.

 

Interessanter scheinen uns folgende Zahlen:

  • Niemand (!) war der Ansicht, die Frau müsse den Antrag machen. Fast die Hälfte sagte, das sei Aufgabe des Mannes, der anderen Hälfte ist es egal.
  • Aus finanzieller Sicht ist am wichtigsten die Feier. 55 Prozent der unter 35-Jährigen wollten daran nicht sparen. Beim Hochzeitskleid gaben nur 6 Prozent an, dass hier Geld keine Rolle spielen sollte.
  • Je älter die Leute werden, desto weniger sind sie zur Hochzeit bereit. 79 Prozent der über 50-Jährigen können sich nicht vorstellen, noch oder noch einmal zu heiraten. Zwei von drei Geschiedenen haben sich vom Gedanken an eine Ehe komplett verabschiedet.
  • Der wichtigste Brauch ist das Anschneiden der Hochzeitstorte – für 55 Prozent gehört das zum Feierritual. Jeder Dritte hält auch einen Junggesellen- (und Junggesellinnen-)Abschied für Teil einer perfekten Hochzeit
  • Absolut bevorzugtes Hochzeitsgeschenk ist – Geld. 72 Prozent würden sich darüber am meisten freuen.
  • Erschreckend: 43 Prozent fürchten sich davor, kurz vor der Trauung von ihrem Partner sitzengelassen zu werden. Da scheint die Vertrauensbasis noch sehr ausbaufähig.

 

Was andere so über die Traumhochzeit denken, ist interessant – sollte aber niemanden davon abhalten, an seiner individuellen Traumhochzeit zu basteln, auch und gerade wenn sie vom Mainstream abweicht. Wichtiger als das Fest ist ohnehin das, was danach kommt. Viel schöner als eine Traumhochzeit ist eine Traumehe.